Ziegen sind neugierig, sprungfreudig und testen Zäune gezielt. Deshalb sind Weidenetze eine gute Lösung, wenn eine mobile oder flexible Einzäunung besonders dicht und ausbruchsicher sein soll. Sie kombinieren Pfähle, Leitermaterial und Isolierung in einem System und lassen sich schnell aufbauen, versetzen und erweitern.
Durch die geschlossene Struktur verhindern Elektronetze besser als einzelne Leiterreihen, dass Ziegen durch Lücken schlüpfen oder schwache Stellen nutzen. Das macht sie besonders geeignet für Portionsweiden, wechselnde Flächen und temporäre Abtrennungen.
Ziegennetze sind speziell auf aktive und schwer zu hütende Tiere abgestimmt. Sie haben eine dichte Maschenstruktur, integrierte Pfähle und mehrere stromführende Leiter. Wichtig ist, dass das Netz hoch genug ist und straff steht, damit Ziegen es nicht herunterdrücken oder überspringen.
Wolfsnetze eignen sich für Ziegenweiden, bei denen zusätzlicher Herdenschutz wichtig ist. Sie sind in der Regel höher und stabiler aufgebaut als klassische Ziegennetze und können helfen, die Weide besser gegen Raubtiere abzusichern. Entscheidend ist eine zuverlässige Stromführung über das gesamte Netz, da die abschreckende Wirkung nur mit einem ausreichend starken Weidezaungerät erreicht wird. Bei Ziegen bieten Wolfsnetze zusätzlich den Vorteil, dass die höhere Bauweise auch für sprungfreudige Tiere mehr Sicherheit bieten kann.
Netze mit Doppelspitze bieten mehr Standfestigkeit als einfache Netzpfähle. Sie eignen sich besonders für unebenes Gelände, weichere Böden oder längere Standzeiten. Wenn Ziegen den Zaun stark belasten, können zusätzliche Pfähle an Ecken, Kurven oder besonders beanspruchten Stellen sinnvoll sein.
Gallagher SmartFence ist eine flexible Alternative, wenn Sie keinen klassischen Netzzaun benötigen, aber schnell eine mobile Einzäunung aufbauen möchten. Pfähle, Leiter und Spule sind in einem System kombiniert. Dadurch lässt sich der Zaun schnell aufstellen, versetzen und wieder einrollen. Für Ziegen sollte jedoch sorgfältig geprüft werden, ob Höhe, Anzahl der Leiter und Abstand zwischen den Reihen zur Tiergruppe passen. Elektronetze bieten durch ihre engere Struktur meist mehr Barrierewirkung.
Achten Sie auf eine stramme Aufstellung. Durchhängende Netze, Bodenkontakt oder Lücken im unteren Bereich können schnell zur Schwachstelle werden. Auf unebenem Gelände sollten zusätzliche Pfähle eingesetzt werden, damit das Netz überall gleichmäßig steht.
Auch die Stromleistung ist entscheidend. Ziegenzäune sollten an jeder Stelle etwa 2.000 Volt führen. Bei trockenen Bodenverhältnissen, starkem Bewuchs oder besonders ausbruchsfreudigen Tieren sind 4.000 bis 5.000 Volt sinnvoll. Je mehr Netze miteinander verbunden werden, desto stärker muss das Weidezaungerät sein.
Bewuchs sollte möglichst vom Netz ferngehalten werden, da Gras und Pflanzen Spannung ableiten. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig Erdung, Verbindungen und Standfestigkeit der Pfähle. So bleibt das Elektronetz über die gesamte Länge wirksam.
So wählen Sie die passende Lösung für Ihre Ziegen: Ziegennetze für mobile Weideflächen und dichte Einzäunung, Netze mit Doppelspitze für mehr Stabilität, zusätzliche Pfähle für schwieriges Gelände und SmartFence für besonders schnell auf- und abbaubare mobile Zaunlösungen.